Freitag, 23. Dezember 2011

Stille Nacht

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar
Holder Knabe im lockigen Haar
Schlaf in himmlischer Ruh
Schlaf in himmlischer Ruh


Stille Nacht, heilige Nacht
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja
Tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter ist da
Christ, der Retter ist da

Stille Nacht, Heilige Nacht
Gottes Sohn, oh, wie lacht
Lieb' aus deinem göttlichen Mund
Da uns schlägt die rettende Stund
Christ, in deiner Geburt
Christ, in deiner Geburt

(Franz Gruber, 1818 / Josef Mohr  )


Wie versprochen
präsentiere ich noch einmal meine Holzkrippe.
Sie steht am Hauseingang
und wird in den Nächten mit Kerzen beleuchtet. 

Allen fleißigen kreativen Händen
und vor allem denjenigen,
die mir mit Lob und Anerkennung geholfen haben,
daß ich richtig Spaß am Bloggen gefunden habe
wünsche ich von ganzem Herzen

eine gesegnete, friedliche Weihnacht.

Stephanie
(ganz tief im Herzen immer noch Stöpsel) 

Sonntag, 18. Dezember 2011

Plätzchendosen

... zum Verschenken selbstgemachter Hüftgold-Kekse.
Als meine lieben Kinder noch klein,
knuffig und leicht zu motivieren waren,
wurde noch viel Kakao bei uns getrunken.
Die zu Hauf anfallenden Dosen wirft Stöpsel so schnell nicht weg. 
Manchmal braucht man eine feste Dose um etwas zu verschenken.
Plätzchen zum Beispiel.
Aber das läßt sich auch anderweitig variieren.


Die Dosen werden mit heller Wandfarbe vorgestrichen
und anschließend mit Servietten beklebt.
Nach dem Trocknen  hatte ich Holzleim,
normale weiße Dispersionsfarbe und feinkörnigen Vogelsand
zu einem halbflüssigen Gemisch vermengt,
und damit die Zwischenräume mit einem Pinsel ausgestupft
(es läßt sich wegen dem Sand kaum streichen).


In die noch feuchten Stellen kann man Glitter einstreuen
oder andere Streuteile eindrücken,das hält.




In den Deckel schneide ich mittig einen Schlitz,
durch ihn stecke ich eine Schlaufe Geschenkband
und klebe sie gut unterm Deckel fest.
In den Deckel klebe ich noch ein Stück passenden Karton
und der wird natürlich auch wieder mit passenden Servietten beklebt.
Das ist zwar nicht bombensicher,
aber mit viel  Gefühl problemlos zu öffnen.  


So lassen sich Plätzchen
oder andere kleine Nettigkeiten hübsch verschenken.
Oder aufbewahren.
Ich wünsche allen eine halbwegs streßfreie
letzte Adventswoche.

Stephanie
  

Samstag, 10. Dezember 2011

Die Engel

Die Engel ziehen langsam bei uns ein.
Und verkünden mit frohem Schalle:






Irgendwo lag noch ein altes Brotzeitbrettchen herum
und mit dem jubilierendem Surren meiner
Dekupiersäge
und ein paar Sperrholzresten, viel Farbe
und noch mehr Plätzchen zwischendurch
entstand dieser Vorweihnachts-Bote.

Eine frohe Adventszeit

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Bascetta-Stern

Tag zwei
auf meinem Adventskalender:
"Wir falten einen Stern".
Aus "wir" wurde
27mal Mama
und dreimal Anja
und nullmal Corinna.
Aber immerhin.
Aus dem 2. wurde der 8.
Aber immerhin.  
Er ist fertig und baumelt mitten im
Kindergarten-jedes-Jahr-einen-neuen-GlanzFolieStern-dazu-Himmel.    



Und abends wird er von außen beleuchtet.
Die nichtfaltenden Damen hätten gern
eine innere Beleuchtung gehabt.

Das wäre sicher interessant, aber nun bleibt es so wie es ist. 

Eine angenehme adventliche Restwoche
wünscht
Stephanie

Freitag, 2. Dezember 2011

Event-Kalender

  
In Ermangelung an Zeit
mußte ich kurzfristig neben dem obligatorischen Schokokalender
den Familien - Adventskalender ein wenig improvisieren.
Je nach dem normalen täglichen Terminkalender
wird jeden Morgen ein Event hinzugefügt.
Leider mußten wir den Monat 
mit einem allseits beliebten Gesundheitsevent beginnen.


Aber es wird auch noch schönere Ereignisse geben,
wie ein Nikolaussingen
oder ein Kinder-Musicalbesuch
und für die Männer gibts Karten ins Münchner Fußballstadion,
außerdem Plätzchenbacken bis zum Bauchwehabwinken,
Gutscheine ins Kino für die,
die am liebsten ohne Mama unterwegs sind.
Bastel- und Spielnachmittage mit Mama werden auch stattfinden.
Mir wird schon noch etwas einfallen.



Schneemann ist auch rechtzeitig fertig geworden,
er sieht immer aus dem Fenster,
ob die kleinen Flöckchen nicht bald vom Himmel schweben.
Aber außer Nebel ist wenig Weißes zu erblicken.



Eine weihnachtliche und geruhsame Adventszeit
wünscht von ganzem Herzen

Stephanie

Sonntag, 27. November 2011

1. Advent

Als ich die Knospen der Rittersterne
beim  Laden um die Ecke sich ans Licht recken sah,
entschied ich mich in diesem Jahr spontan
gegen einen Adventskranz.
Da lagen doch noch vom letzten Sommersturm die Rinden
der geknickten Birken herum!
Adventkranz einmal anders!
Birkenrinde, weiße und rote Zapfen,
Samen und anderes duftendes Potpourri,
und der Ritterstern darf in den nächsten Wochen wachsen.
Wie unsere Einstellung zu Weihnachten.
Jeden Tag ein Stück näher zu Ruhe und Zeit füreinander.


Aber vorher:


 Ohne Fleiß kein Preis (Hüftgold)! Das ist natürlich für die vielen
Weihnachts- und Schulfeiern (ich bin dabei mein bester Kunde).


Zum 1. Advent darf schon mal genascht werden.  
Eine besinnliche Adventszeit
wünscht Euch

Stephanie

Donnerstag, 24. November 2011

Katzenwache

Die Walnüsse für unsere Nikolausfeier
habe ich ein bisserl umnäht,
damit´s etwas hübscher aussieht.


War mal ein Trachtenrock,
der mir mit Sicherheit nie mehr gepaßt hätte.
Morgen abend werden die Nüsse verlost.
Die Katze Ming paßt bis morgen abend auf die Säckchen auf.
Es wird sicher ein netter Abend. 
Noch ist die Weihnachtsstimmung ja noch nicht sehr ausgeprägt.

Montag, 21. November 2011

Weihnachten rückt näher


Sehr überrascht war ich,
als mich SABINE von der Weihnachtsbloggerei zu einer Beitrag einlud.
 Anlass war der 3. Geburtstag .
Zuerst war ich sehr am zweifeln ob ich Zeit dazu finde, da momentan terminlich viel los ist in unserer Familie.
Doch völlig überraschend hatte ich heute einen frei verfügbaren Nachmittag
und ich verzog mich in meine Werkstatt.

Mein Vater hatte mich schon als Kind immer unterstützt,
wenn ich mit Holz werkeln wollte.
Und ich habe noch so gut einen winterlichen Nachmittag
in den 70ern in Erinnerung, 
als wir aus Sperrholzresten auf dem Küchentisch (!)
(in Ermangelung eines anderen passenden Platzes) 
eine Puppenbauernstube aussägten
und dabei nicht nur die Sperrholzplatten trafen.
Ich habe noch heute diesen alten Tisch und streichle dankbar und auch ein wenig traurig über die Sägespuren an seinen Kanten.

In der Zeitschrift Landlust war im vergangenen Jahr
eine Sperrholzkrippe, die diese Erinnerung wieder in mir weckte.
Ich wollte diese Krippe unbedingt versuchen.  
 Sie sollte nur etwas größer werden.


Ich kaufte mir im Baumarkt einfache verleimte Holzplatten aus Fichte und vergrößerte mit Hilfe eines Gitterrasters die Umrisse auf eine alte Tapete.
Nach der Übertragung auf die Holzplatten kam meine elektrische Dekupiersäge zum Einsatz.
 Aber man kann sich auch an die Vorlage halten und die Teile aus Sperrholz mit der Laubsäge aussägen und anmalen.
(Achtung auf die Kanten des Küchentisches!)
Ich habe in diesem Jahr nur das heilige Paar
und das Christuskind entstehen lassen.
Ein Anfang ist gemacht.


Auf eine Bemalung werde ich verzichten,
denn Umrisse und Holzmaserung sprechen für sich.
Wem dies zu schwierig ist, kann die Krippe mit seinen Kindern auch aus Pappe ausschneiden und bunt anmalen.
Aber das brauche ich den kreativen Bloggerinnen nicht zu erzählen.
Wenn es soweit ist, wird meine Krippe mit Kerzen und Waldschnickschnacks
am Hauseingang aufgebaut.

Eine frohe und kreative Weihnachtszeit
wünscht Euch allen

Stephanie.

Sonntag, 20. November 2011

Viele kleine Geschenke ...

...wird es während unserer kleinen Adventsfeier
am kommenden Wochenende geben.
Mein Beitrag ist das Quittengelee,
ein wenig aufgehübscht
mit Häkelblümchen
und gestempelten Leinendeckerl.
Es soll ja appetitlich aussehen.


Ein paar Häkelherzen habe ich auch noch geschafft.


Und meine paar Stempel kamen auch mal zum Einsatz.


eine schöne voradventliche Woche an alle Bloggerinnen !
wünscht Euch

Stephanie

Montag, 14. November 2011

Neuer Blumenschal


Nach vielen, vielen Sonnenstunden im November
hat uns nun doch der Frost besucht.
Und Nacht für Nacht greift er immer tiefer in den Boden.
Gefühlte hundert Blumentöpfe mußten schnellstmöglich in Keller, Garage und Haus verfrachtet werden.
Es ist geschafft
und ein wenig enger und grüner im Haus geworden.
In den vielen Wartestunden zwischen den Tag- und Nachtschichten
des Taxi Mama
habe ich etliche Häkelblüten gesammelt,
die am Wochende zu einem Schal zusammengewachsen sind. 
Er paßt recht gut zum Frost
und den letzten sich am Baume festhaltenden Blättern.


Sonntag, 13. November 2011

Nur wenige Bilder

sind mir am letzten Wochenende
während eines nächtlichen Garten-/Weihnachtsmarktes
im Mariakirchnener Wasserschloß wirlich gelungen.
Und das ist schade,
denn die Stimmung zwischen bunten Herbstblättern, romantischem Schloß mit spiegelndem Wassergraben,
umgeben vom Duft gebrannter Mandeln, glitzernder Lichterketten und erstaunter Kinderaugen war schon etwas besonderes.
Wenn ich mir auch mehr Gartenkunst gewünscht hätte,
aber wahrscheinlich war am Sonntagabend schon das meiste verkauft,
weshalb es für mich dahingehend etwas dünn aussah.
Aber alles in allem war es sehr romantisch.


Werde ich mal Zeit finden
für den kommenden Sommer solch´ dekorative Zäune zu sägen?
Diese Aufgabe reizt mich sehr.


Im Hintergrund kann man ganz schwach die rotweißgrünen Fensterläden
des Mariakirchner Wasserschloß entdecken.

Eine Kleinigkeit Selbstgemachtes ist mir in dieser
familientermintechnisch
recht anstrengenden Woche gelungen:

Meine Tochter, entwicklungstechnisch sich am Wendepunkt
zwischen Mädchen und Frau noch ständig drehend,
hatte ein paar Slipeinlagen lose in der Schultasche herumfliegen.
Da mußte ein unauffälliges Täschchen her,
um solche Dinge sauber und griffbereit dabei zu haben.
Seit ein paar Tagen steht wieder das Puppenbettchen zwischen Star-Postern und TeenBH´s neben dem Bett !?!? 

Freitag, 4. November 2011

Wärmendes Jäckchen

Der Herbstwind pfeift um die Ecken,
der Nebel wabert feuchtkalt über die Felder und Wiesen.
Da braucht auch die kleine Susi
eine wärmende Jacke.
Die Puppenmutti bat mich darum.


Nun könnt ihr einen fröhlichen Waldspaziergang
durchs bunte Herbstlaub machen,
meine Schätze.

Montag, 31. Oktober 2011

Die Farben des Herbstes

... fielen mir ins Auge,
als ich beim Kaufmann um die Ecke auf den Wolleständer blickte.
Eine Mütze nach meinem diesherbstlichen Lieblingsmuster
häkle ich noch,
entschied ich spontan.
Nun ist sie fertig,
und sie steht mir, wie jede andere Mütze auch - nicht.
Hab´ halt kein Mützengesicht
und doch wollen es die Ohren
im kalten Winter
gemütlich warm haben. 


Im übrigen war es ein Genuß
beim Fotografieren den starken Duft der Geraniumblätter (Storchenschnabel) 
riechen zu können.
Wenn der Winter erst zugeschlagen hat,
werden mir die Düfte des Gartens  fehlen.

Sonntag, 23. Oktober 2011

Freundschaftskissen

Das Näh-Basteln
von nach Lavendel duftenden Freundschaftskissen


hat mich so begeistert,
daß ich mal ein paar auf Vorrat gearbeitet habe.

Samstag, 22. Oktober 2011

Das Glück

... hat uns diese Woche belagert.
Hunderte und mehr asiatische Marienkäfer
flogen bei strahlendem Sonnenschein
aus allen Himmelsrichtungen
auf unser Heim zu.
Sie hielten sich nicht nur an den Hauswänden auf
und versuchten in die Zimmer zu flüchten.
Das wurde natürlich nicht erlaubt.

Gleichzeitig wurden wir von einer 4 Meter hohen grünen Mauer befreit,



die uns schon lange die Sicht auf die Wälder untersagt hatte.
Es war eine Wohltat dem roten Dresch-Monster mit seinen gierigen Zähnen zuzusehen, wie es uns Reihe für Reihe
eine neue alte Sichtweite schenkte .


Vor ein paar Tagen machten wir eine enttäuschende und beängstigende Entdeckung.
Aus unserer Scheune wurden mehrere Elektrowerkzeuge,
unter anderem zwei teure Kettensägen,
na sagen wir freundlich "entwendet". 
Da bei uns viele junge Leute verkehren,
aber auch andere Täter möglich waren, überlegten wir lange,
wie wir vorgehen sollten.
Die Staatsgewalt wollten wir nur als letzten Ausweg zu Hilfe holen.

Was soll ich lange herumreden,
was wir selbst nicht für möglich gehalten hatten,
wir haben unser Werkzeug wieder,
ohne daß jemand angezeigt werden mußte.
Den Verdacht glücklicherweise an genau der richtigen Stelle angebracht,
hat den Dieb zur Reue und Rückgabe bewegt.
Die Freunde meines Sohnes waren es gottlob nicht. 
Was bleibt ist die Vorstellung,
daß hier nachts jemand ums Haus geschlichen ist.
Wir haben jetzt überall Schlösser angebracht.

 
Auch dieses Goldhähnchen hatte großes Glück.
Es flog krachend gegen das Terrassenfenster und landete im Olivenbäumchen.
Die Katzen waren gerade beim Ausflug,
denn das Hähnchen japste und war eine Weile ganz benommen,
konnte nicht davonfliegen. 
Es ließ sich sogar sanft streicheln und fotografieren. 
Und wir waren froh,
daß es sich letztendlich wieder mit raschen Flügelschlag
in die Lüfte schwingen konnte. 

Ansonsten hatte ich mehrere Kisten Birnensaft vermostet
und jeden Abend, wenn eingeheizt wurde, 
duftete es im Haus herbstlich nach warmen Birnen.


Zum Handarbeiten blieb nicht so viel Zeit,
daß es nur für die Fertigstellung
eines Haarreifens reichte. 
  

Samstag, 15. Oktober 2011

Eigentlich ...

...war ich diese Woche richtig fleißig,
trotz Erkältung
und jeder Menge Kids-Terminen.
Es gab immer reichlich gutes Essen,
auch Kuchen satt.
Ich habe Kräuter für Kräutersalz getrocknet,
ebenso Apfelringe gedörrt (brauche schon wieder Nachschub),

die übliche Wäsche und Putzerei
und auch die vielen, wirklich vielen Blumentöpfe
vor den ersten Nachtfrösten gerettet.
Nur zum posten,
dafür reichte der Willen nicht mehr. 
Dabei entstanden die ersten Häkelsterne


eine weitere Mütze wurde fertig
(diese lila Wolle wird einfach nicht weniger) ,


und ein Haarband, etwas dunkel, eher ein Prototyp,


und einige Häkelrosen (die machen süchtig) auf Vorrat.


Nach einer arbeitsintensiven Woche
wird der Sonntag wohl ähnlich verlaufen.
Es warten etliche Blumenzwiebeln,
die noch vor dem Winter einen guten Platz
in den Blumenbeeten haben wollen.
Einen goldenen Herbstsonntag
mit viel Sonne und ordentlich Erholung
wünscht Euch

Stephanie

Sonntag, 9. Oktober 2011

Blumenschal


Als ich vor einiger Zeit
beim Durchstöbern der Blogs
auf  diesen Schal stieß,
mußte ich noch am gleichen Abend
eine Blume häkeln.
Und sofort überfiel mich ein
energiegeladenes
Fieber.
Im Fieberwahn 
schwebte mir ein Schal in den Farben
grau und lila vor.
Und was soll ich sagen,
selten war ich mit dem Ergebnis so zufrieden wie heute.
Weil das gute Stück genauso geworden ist,
wie ich es mir vorgestellt hatte. 
Und das kommt nicht oft vor.

Ich habe vor es meiner Schwiegermuttter zu Weihnachten zu schenken.


Eine schöne, hoffentlich sonnige Woche,
damit wir das bunte Herbstlaub angenehmer genießen können.

Samstag, 8. Oktober 2011

Temperatursturz und Regen

Obwohl ich zwischendurch stehend, wartend, kurze Zeiten lückenfüllend oder sitzend ausruhend stets am Häkeln war, habe ich handarbeitstechnisch doch nichts vollendet. Denn der Wetterbericht warnte vor einer Schlechtwetterfront und ich wollte so viel wie möglich im Garten erledigen. Und abends war ich total erledigt und keines klaren Gedankens mehr fähig. Die letzten Äpfel, die letzten Birnen, kistenweise Walnüsse, und zum Schluss habe ich mir noch eine Schubkarre voll Karotten ausgegraben. Diese wurden gewaschen, geputzt, geschnippelt, kurz blanchiert und in Tüten verpackt für die Eiszeit in der Gefriertruhe vorbereitet.





Na, kommst du hier mal raus,
du bringst mir
alles durcheinander,
Lissa !

Ach, nichts passiert! Nun kann ich bald alle Blumen zusammennähen

 



Samstag, 1. Oktober 2011

Mützenvirus

Wenn das kein Mützenvirus ist, der mich zur Zeit fest im Griff hat, fress ich meine Wolle, denn sonst wird´s nicht weniger.
Eigentlich wollte ich meinen Berg an Garnen abbauen, verrringern, verstricken. Stattdessen gab´s in allen wohlbekannten Discountern um die Ecke Sockenwolle und noch andere. Vorbeischauen kann frau ja mal. Ich hatte das Gefühl, daß ich mich schon sehr beherrschte, als ein paar Packerl in meinen Einkaufskorb wanderten. Es ist die Fantasie,die frau sofort fertige Projekte ins Gehirn zaubert, und uns zum Kauf beflügelt. Zumindest bei meinen Töchtern kam die Farbe LILA sofort an, jetzt will jede wieder diese Mütze. Da der Faden für Socken bestimmt war und recht dünn war, habe ich ihn gleich doppelt genommen. Der Farbtonwechsel fasziniert und treibt einem gleichermaßen an doch noch ein paar Maschen zu häkeln. 
    
Der Farbtonwechsel eignet sich auch hervorragend für dieses:


Häkel-Rosen
Leider sieht man es auf dem Bild nicht so schön, die inneren Blütenblätter sind dunkler, nach außen werden sie immer heller. Jedes Röschen wird anders in der Farbgestaltung,
hab´natürlich noch welche auf Vorrat ;-). 
Das Kissen selbst habe ich von einer englischen Seite mit vielen, vielen Häkelmotiven. Das Übersetzen hat mir zu lang gedauert, ich versuchte es dem Bild nachzuarbeiten. Klappte ganz gut. 
Außerdem habe ich darin den Sommer eingefangen und es mit Lavendel gefüllt. Bekommt der Schwiegertiger zum Geburtstag.
Happy Birthday, liebe Helga!