Sonntag, 27. Mai 2012

Ein ganz normaler Sonntag

Am Ende einer arbeitsreichen und vor allem für meine Kinder erfolgreichen Woche haben wir uns  Entspannung und Ferien verdient.  Sie haben neben den üblichen Schulaufgaben die Schreinerzwischenprüfung, den Führerschein und die Jüngste die Aufnahmeprüfung für eine weiterführende Schule mit guten Ergebnissen bestanden. Es waren aufregende Tage für uns. Desto mehr genießen wir jetzt den Garten, die Natur und die warme Sonne. Ein wenig Ablenkung bescherten mir diese kleinen Gesellen mit ihrem lebhaften Geschimpfe:

Vor einer Woche
fielen die kleinen Spätzchen
noch völlig nackt aus ihrem Nest.
Niemals hätte ich geglaubt,
daß die winzigen Kerle
auch nur eine Nacht
überleben würden,
aber inzwischen haben sie
sogar schon Federn und
flattern kraftvoll mit den Flügeln.

Mit Fischlockfutter und mit geschrotetem Wellensittichfutter
und einem Holzstäbchen
werden sie versorgt.
Ab und zu brauchen sie auch
ein säuberndes Bad,
kann ich doch die
Körperpflege ihrer Spatzenmutter
nicht auf deren Art übernehmen.
Hier sind die nassen Spätzchen müde.



Im Frühjahr hatte ich es verpaßt einen Teil der alten Rosen zurückzuschneiden, was zwar zu einer üppigen Pracht führte, aber die Last halten die langen Triebe nicht. So mußte ich heute vieles mit langen Stangen stützen.


Danach ließen wir den Tag mit leckerem Kuchen
in der Sonne sitzend langsam ausklingen. 


Im Vordergrund liegen ein paar in Scheiben gesägte Schwarznüsse,
deren Struktur ich faszinierend finde.
Es war nicht ganz einfach sie beim Sägen zu fixieren, weshalb ich nun ein paar Schrammen auf den Fingerkuppen habe, autsch.
Sie eignen sich hervorragend für Trachtenschmuck und -Accesssoires.


Rezept für Tiroler Kuchen:
250 g Margarine
200 g Zucker
1 P. Vanillezucker
Saft 1/2 Zitrone
6 Eigelb
6 Eiweiß
125 g Mehl
100 g Stärke
1 P. Backulver
200 g gem. Mandeln
100 g geraspelte Schokolade

Rührteig herstellen, steifgeschlagenes Eiweiß am Schluß unterheben.
Umluft 160 Grad, 20-25 Min. backen. Ausgekühlt mit Kuvertüre überziehen, Mandelblättchen und/oder Krokant drüberstreuen.
Nach Aussage meines schon etwas älteren Backbuches soll der Kuchen nach 2-3 Tagen am besten schmecken, bei uns hat er gerade mal 3 Stunden überlebt und war da schon ausreichend lecker.


Kommentare:

  1. Hallo Stephanie,
    danke für das schöne Rezept! Ich werde es bestimmt mal versuchen..
    Schön, dass Du Dich um die kleinen Spatzen kümmerst...
    Ab sofort werde ich Deinen Blog regelmäßig besuchen. Einen schönen Wochenbeginn wünscht,

    Charly

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  2. Liebe Stephanie,
    oh wie schön, daß die kleinen Spatzenkinder sich so gut entwickeln! Ich wünsch Dir weiterhin alles gute und viel Glück dabei!
    Das Rezept klingt auch lecker und Deine alte Rose ist ein Traum! ( Auch mti Stützlatten ;O) ...)

    Ich wünsch Dir einen fröhlichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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