Samstag, 1. Oktober 2011

Mützenvirus

Wenn das kein Mützenvirus ist, der mich zur Zeit fest im Griff hat, fress ich meine Wolle, denn sonst wird´s nicht weniger.
Eigentlich wollte ich meinen Berg an Garnen abbauen, verrringern, verstricken. Stattdessen gab´s in allen wohlbekannten Discountern um die Ecke Sockenwolle und noch andere. Vorbeischauen kann frau ja mal. Ich hatte das Gefühl, daß ich mich schon sehr beherrschte, als ein paar Packerl in meinen Einkaufskorb wanderten. Es ist die Fantasie,die frau sofort fertige Projekte ins Gehirn zaubert, und uns zum Kauf beflügelt. Zumindest bei meinen Töchtern kam die Farbe LILA sofort an, jetzt will jede wieder diese Mütze. Da der Faden für Socken bestimmt war und recht dünn war, habe ich ihn gleich doppelt genommen. Der Farbtonwechsel fasziniert und treibt einem gleichermaßen an doch noch ein paar Maschen zu häkeln. 
    
Der Farbtonwechsel eignet sich auch hervorragend für dieses:


Häkel-Rosen
Leider sieht man es auf dem Bild nicht so schön, die inneren Blütenblätter sind dunkler, nach außen werden sie immer heller. Jedes Röschen wird anders in der Farbgestaltung,
hab´natürlich noch welche auf Vorrat ;-). 
Das Kissen selbst habe ich von einer englischen Seite mit vielen, vielen Häkelmotiven. Das Übersetzen hat mir zu lang gedauert, ich versuchte es dem Bild nachzuarbeiten. Klappte ganz gut. 
Außerdem habe ich darin den Sommer eingefangen und es mit Lavendel gefüllt. Bekommt der Schwiegertiger zum Geburtstag.
Happy Birthday, liebe Helga!

Dienstag, 27. September 2011

Mützenwahn

Noch ´ne Mütze und gleich noch ein Stirnband dazu.
"Lammboucle" stand auch der Banderole.
War aber nur zu 25% Schurwolle.
Fühlt sich aber an wie Lämmchen.
So weich. So wuschelig.
Und leider auch so undeutlich.
Ich mußte die Maschen mehr erfühlen als erschauen.
Aber macht nichts, die Wolle ist so dick, daß man schnell fertig wird.
3 Knäuel waren noch aus dem Fundus meiner Freundin da.
Allein fürs Stirnband brauchte ich ein ganzes Knäuel.



Gehäkelt mit halben Stäbchen,
in Rippenmuster.
Ganz kuschelig.
Doch wer braucht schon Mützen
bei diesem Super-Trouper-Sommerwetter.

Sonntag, 25. September 2011

Mütze /zum ersten/zum zweiten/ und zum dritten



Unsere Jüngste wäre nun zum ersten Kälteeinbruch  auch versorgt.
Ihr stehen Mützen noch am besten.
Aber bei diesem herrlichen Wetter ist der Gedanke
an Herbst und Winter
erst einmal gedanklich in weite Ferne gerückt.


Den Rand in Krebsmaschen häkelte ich bei strahlendem Sonnenschein
auf der Terrasse fertig.
Dabei störte mich eine handarbeitswillige
Wespe.
Sie flog wißbegierig
während des Häkelns
immer wieder zwischen meine Finger,
daß ich ein wenig genervt wieder
ins Haus flüchtete,
wollte ich doch am Ende des Sommers lieber
auf einen Wespenstich verzichten.

Irgendwo in den Tiefen der Wollkisten fand ich
einen feinen weißen Faden, den ich mitlaufen ließ.
Nun sieht es aus, als läge feiner Rauhreif über der Mütze.
Zudem mußte ich im WWW ein wenig recherchieren,
wie gehen eigentlich Krebsmaschen?
und wie häkelt man ein Popcorn? (für die Blüte)
Dabei stieß ich wieder auf so viele neue Ideen.
Seufz! 
Die nächsten 5 Jahre sind schon ausgebucht (!?!)

Donnerstag, 22. September 2011

Familien-Mütze

Dieses Muster fasziniert mich so sehr,
daß zumindest alle weiblichen Mitglieder dieser Familie
in diesem Winter mit neuen Kopf-Outfits
versorgt werden müssen.
Die Mädels warten schon ungeduldig
auf ihre eigens für sie kreierten Mützen.
Madame Corinna steht momentan auf lila.



Die nächste Mütze ist bereits in Arbeit.

Sonntag, 18. September 2011

Recycling

Kaum liegt die Zu-schade-zum-wegwerfen-Wolle
10 Jahren aufgeribbelt in den Wollvorrats-Kisten,
wird auch schon ein Mützchen draus.
Früher wars mal ein Trachtenjäckchen. 
Mich hatte die Häkelvorlage von Junghans-Wolle inspiriert.
Die graue Mütze ist passend für Mama.
Bei Gelegenheit wächst noch ein buntes oder weißes Blümchen drauf.
Ein wenig Zeit bis zur Wintermützenzeit ist ja hoffentlich noch.
Fürs erste Töchterchen ist auch schon eine in Vorbereitung,
allerdings etwas farbenfroher,
lila war gefragt.
Ob´s an diesem Wochenende noch fertig wird,
ist allerdings fraglich.
Denn bei uns hat nicht nur die Schule mit all´ ihren organisatorischen Herausforderungen wieder angefangen,
sondern auch die Konfirmandenzeit für unseren Sohn Stefan.
Da es nun auch am Wochenende vor Terminen nur so rappeln wird,
werde ich mir demnächst den Schriftzug "TAXI" häkeln
und hinter die Windschutzscheibe klemmen.
Denn die Gottesdienste und Konfirmandenstunden
finden leider nicht im Ort statt,
sondern in der nächsten Kreisstadt.
Man hat´s nicht leicht als Lutheraner
im katholischen Niederbayern.